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Surasshu
18 Dec 2011







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Posted 18 Dec 2011 21:56
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Drachenherz Teil 84

#7 of Drachenherz Teil 78-86

Mit einem ruhigen Blick sah Rubino seinen Bruder an. Rak war ein schwarzer Drache. Seine Augen waren goldgelb und sahen Rubino ebenso ruhig an, wie er ihn mit seinen blutroten Augen. Sein Schwert schien schon sehr alt zu sein, denn die Klinge wies viele Risse und Beulen auf. „Du weißt, was dieses Ding in der Hand anrichten kann oder?", fragte Rak seinen Bruder.

 

Und du weißt auch, was dir vorbestimmt ist oder?" „Mir vorbestimmt? Wenn es nach dir ginge würde unser Ziel daraus bestehen, mit Ranbu Frieden zu schließen. Aber ich bin nicht wie du, im Gegenteil: ich bin besser als du! Ich habe mich in den vergangen Jahren so stark weiterentwickelt, dass ich auf euch andere nicht mal im Ansatz angewiesen bin!"

 

Er zog sein Schwert und richtete auf Rak. „Siehst du das hier? Das ist das Nebelschwert! Das ist das Schwert, welches in seiner gesamten Existenz nur nach einem Verlangt: nach mehr! Es ist so gierig, dass ich mich sogar vor ihm fürchte.", prahlte Rubino. „Aber....jetzt wo ich das Schattenherz besitze fürchte ich es nicht einmal mehr im geringsten. Jetzt ist es nur noch ein mächtiges Schwert, welches ich ihn nun mit mir vereine!" Er hielt das Schwert über seinem Mund und führte es sich langsam in sein offenes Maul.

 

 

Als die Spitze der Klinge seine Zunge berührte umschlang er sie und rammte sich das gesamte Schwert mit einem mal in den Mund. Sofort spuckte er Unmengen an Blut, hielt sich die Hand vor den Mund als er sich plötzlich krümmte. Das Blut das er spuckte und an seinem Fell kleben blieb verdickte sich und wurde zu einer Art Panzer, welcher seinen Brustkorb und seine Arme fest umschloss.

 

Danach wuchs der Panzer bis zu seiner Hüfte und wirkte wie ein roter Oberkörperpanzer, welcher perfekt auf ihn zugeschnitten wurde. Seine Augen färbten sich kobaltblau und sein schwarzes Fell färbte sich ebenfalls kobaltblau. „Ich bin die Verkörperung des Nordens.", sagte Rubino nach dieser kurzen Verwandlung. Er leckte sich noch die letzten Reste Blut von den Lippen bevor er seine freie Hand ausstreckte.

 

Schwarze Blitze erschienen und erschufen ein neues Schwert für Rubino. Das Schwert war rot-schwarz, wirkte von der Form perfekt und versprühte auch eine unglaublich starke Energie. „Dies hier ist die zweite Version des Nebelschwertes, gefällt sie dir?", fragte Rubino lachend. Rak blieb entspannt und blieb in Kampfstellung.

 

 

Die Besonnenheit, dass ist deine große Stärke. Selbst in der gefährlichsten Situation völlig entspannt bleiben, wie ich dich beneide.", meinte Rubino achtungsvoll. „Beneiden? Wie kannst du etwas, mit dem selbst du geboren wurdest beneiden?", fragte Rak entspannt. „Du bist derjenige von uns sechs, bei dem dieser Wesenszug am meisten entwickelt ist.", antwortete Rubino.

 

Aber wenn du es so siehst hast du recht, ich bin ebenfalls von der Besonnenheit eingenommen worden. Schließlich habe ich bis jetzt gewartet um das Schattenherz welches sich in meiner Hand befindet zu erschaffen und darauf warte das es mir den Wunsch, den ich im tiefsten Inneren meines Herzens trage." Rak sah ihn weiter an und fragte:"Eine Frage habe ich: wer oder was ist Null? In all der Zeit, in der ich dich beobachtet habe ist er mir am meisten durch seine absolute Anhänglichkeit an das Schattenherz am meisten aufgefallen, sogar mehr als du nach ihm getrachtet hast.

 

Also, wer ist er?"

 

 

Null ist die Verkörperung des Schattenherz, geschaffen aus dem eigenen Willen heraus, nicht geschädigt zu werden.", antwortete Rubino. „Verkörperung?", fragte Rak mit hochgezogener Augenbraue. „Verkörperung ist vielleicht nicht die richtige Umschreibung für ihn. Wie dir sicherlich klar ist, existiert das Schattenherz solange bis es den Innersten Wunsch der Person der es besitzt erfüllt hat.

 

Und während dieser Zeit ist das Schattenherz leicht erreichbar für jene, die nach seinem unschätzbaren Wert und seiner alles übersteigenden Macht hungern. Aus diesem Grund, dem Willen zu überleben und nur dem den Wunsch zu erfüllen, der sich seiner Macht als würdig erweisen kann erschafft das Schattenherz ein Wesen, welches seinen Vorstellungen von Macht Gerecht werden kann.

 

Unglücklicherweise ist Null bei weitem stärker als ich, deshalb wäre es für mich nicht lohnenswert, dem Schattenherz Schaden zuzufügen oder es gar in die falschen Hände zu geben."

 

 

Und warum hast du das Schattenherz dann in Daimo und nicht in dir gedeihen lassen?", fragte Rak ihn nachdem er sich diese Worte durch den Kopf hat gehen lassen. „Ich habe gewiss besseres zu tun, als meine Seele eine solche Hölle durchleben zu lassen, schließlich war ich damit beschäftigt, mir Rain vom Hals zu halten!", antwortete Rubino sofort.

 

Obwohl ich ihre Gesellschaft genossen habe war ich es doch deutlich leid, sie ständig über alles was ich tat zu informieren. Scheinbar hatte sie vor irgendetwas Angst. Aber das ist doch gut oder?" Rak stürmte auf Rubino zu und griff ihn an. Ihre Schwerter pressten sich aneinander. Rak zog sein Schwert zurück und griff wieder an. Scheinbar war es ihm leid, Rubino reden zu hören.

 

Lange liesen die beiden ihre Schwerter gegeneinander prallen, bevor sie dann wieder mit gekreuzten Schwertern dastanden. „Es ist ziemlich verwunderlich das du angreifst, Rak.", stellte Rubino fest. „Dein Gerede ist ziemlich nervig.", erwiderte Rak sofort. „Nervig? Wie darf ich das denn verstehen?", fragte Rubino zugleich. „Mir scheint das deine Redegewandheit das einzig starke an dir ist.", antwortete Rak; Rubino schreckte auf als er diese Antwort hörte. „Wa....Was?"

 

 

Das einzig starke an dir sind deine Worte. All deine Fähigkeiten sind bedeutungslos, all deine Stärke ist bedeutungslos. Und auch deine Erfolge sind bedeutungslos, da nicht du sie alle erreicht hast. Es sind die Erfolge anderer die dich stark gemacht haben. Du hast sie nur durch deine Worte und die Fähigkeiten, mit denen jeder von uns geboren wurde dazu gebracht das zu tun, was du von ihnen verlangt hast.

 

Im Endeffekt bist du nichts weiter als deine eigene kleine Marionette, die nur davon lebt, dass andere für sie sterben und deren Plätze einnehmen.", sagte Rak ruhig und besonnen. Rubino zitterte am gesamten Körper. „Ich soll....meine eigene Marionette sein?", fragte er Rak voller Zweifel. „Du sollst es nicht nur sein, du bist es auch.", antwortete Rak kalt und ohne mit der Wimper zu zucken.

 

 

Wie soll ich eine Marionette sein...wenn es NIEMANDEN GIBT, DER MIR ÜBERLEGEN IST?!", schrie Rubino wütend und riss den Edelstein an der Shinigami-Kette ab und stecke ihn sich in den Mund. Mit einem mal schluckte er ihn hinunter und krümmte sich dann vor Schmerzen. Die aus seinem Blut geschaffene Panzerung leuchtete auf und hüllte Rubino in ein blaues Licht.

 

Es dauerte nicht lange bis seine Hand und schließlich sein gesamter Körper aus dem Licht traten. Seine Gestalt glich dem eines Sergalen und dem eines Drachen: seine Arme waren die eines Drachen, sein Oberkörper sowie seine Beine waren die eines Sergalen, sein Kopf war eine Mischung aus beiden Rassen und sein Schweif war geschuppt mit einer dünnen Fellschicht drum herum.

 

Er keuchte, denn scheinbar war diese Verwandlung keinesfalls von ihm geplant. „Siehst du, wie eigenständig ich bin?", fragte Rubin ihn. „Deine jetzige Gestalt gibt nur das, was du all die Zeit versucht hast zu verbergen zum Vorschein: ein gespaltenes Wesen, welches keinerlei Kontrolle über seine Pläne hat.", antwortete Rak nur. „Nenne mich wie du willst, aber dir sollte jetzt klar sein, dass in mir die gesamte Macht des Nebelschwertes sowie des Shinigamis sind!

 

Ich bin mächtiger als unser Vater es jemals war! Aber denke nicht, dass ich satt bin, nein ich will mehr! Ich will alle Macht dieser Welt in mich aufnehmen und alles übersteigen, was es in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft je gab!" Und auch als Rubino eine beinah gigantische Energie verströmte blieb Rak ruhig stehen, hielt sein Schwert locker in der Hand und meinte:"Du bist nicht die Gier, nein du bist der Wahnsinn!"

 

Soll mir recht sein! Um ehrlich zu sein gefällt mir diese Bezeichnung viel mehr als Gier.", erwiderte Rubino und schaute zu den Gefängnissen, in denen Null und Arcade sich befanden. „Kudakero.", sagte er nur und schnipste mit den Fingern. Ranbu und Surasshu schreckte auf, als er riesige Eisberg in dem Arcade sich befand kleine, immer größer werdende Risse bekam und dazu verdächtig zitterte.

 

Nur einen Moment später zersprang er und der sich in ihm noch befindliche Staub konnte sich verziehen, was Arcade wieder sichtbar machte. Im darauffolgendem Moment zitterte das aus Licht und Finsternis bestehende Gefängnis von Null und platzte dann auf. Der Junge und das Mädchen schreckten auf als Null kampfbereit vor ihnen stand. Er fasste an seinen Katanagriff, doch irgendetwas sagte ihm, dass er sich im Zaun halten soll.

 

Arcade begab sich zu Ranbu und Surasshu zurück und sagte glücklich:"Na dann können wir ja da, wo wir aufgehört haben weitermachen!" Die beiden waren eher wenig davon begeistert, doch sie machten sich wieder für den Kampf bereit.

 

 

Wie du siehst sind meine Fähigkeiten denen unseres Vaters überlegen, Rak.", prahlte Rubino. „Und stell dir vor: bald werden sie noch größer sein!" „Du Monster.", fluchte Rak nur. „Wer hat mich denn als wahnsinnig bezeichnet? Warst das nicht du, Bruder?", erwiderte Rubino kichernd. „Aber weißt du, was das tolle ist Rak? Jetzt bin ich diesem Witz einer Gottheit Rain so weit überlegen, dass sie es bereuen wird, mich damals nicht getötet zu haben."

 

Rak sah Rubino ein weiteres mal an: das war nicht mehr der junge Mann, der einem wahnwitzigem Plan hinterherjagte, dass war ein absolutes Monster, welches all seine Pläne in die Tat umgesetzt hatte!

 

 

Doch gerade als Rubino wieder etwas sagen wollte, da rammte sich ein großes Schwert durch seine Brust. „Wage es nicht meine Macht anzuzweifeln!", schrie Rain, die direkt hinter Rubino stand und ihm ihr Schwert tiefer in die Brust rammte. „Rain, wie bist....?", fragte Rubino keuchend. „Ich bin zu mehr fähig als du dir vorstellen kannst!", antwortete Rain und bohrte das Schwert soweit in Rubino, bis die Hälfte der Klinge seinen Körper durchbohrt hatte.

 

Er fasste an die Klinge, wollte sie zurück drücken und fluchte dabei:"Du Miststück!"

 

 

Fortsetzung folgt.....



redblood 2 years ago 0
wow rain kämpft ungewollt mit den guten zusammen *rain anfeuer auch wenn sir wirklich ein miststück ist das blut liebt* ('')>o<" los rain