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Anton de Asno
15 Feb 2012


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Posted 15 Feb 2012 20:33
Last edited 15 Feb 2012 20:34
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Changsday, Dienstag, 17. August XXXX

Paradiessaga


                                  Dienstag, 17. August, Changsday

 

Alle Grundinformationen unter: http://shifti.org/wiki/Paradise_(Setting)

 

 

Freitag 13 August 

Hat jemand die Nummer von dem Bus aufgeschrieben der mich angefahren hat. Ist doch mal wieder typisch für mich, August, Wärme, Sonnenschein und während andere Urlaub machen und das schöne Wetter genießen, liege ich mit eine heftigen Grippe im Bett.

Mann fühle ich mich besch...! Es ist Mitte August und mein Schatz ist auf so einer blöden IT Tagung für etliche Tage. Ich liebe ihn über alles und wir sind nun schon seit etlichen Jahren ein Paar.

Meine Mutter meinte zu mir, seit er mit dir zusammen ist sehe ich besser aus und kümmere mich auch mehr um mein Erscheinungsbild. Klar, vor ihm habe ich nicht viel gegeben auf Kleidungstyp

oder was mein Umfeld angeht. Aber für ihn habe ich mich geändert und es tut mir auch gut wenn ich ehrlich bin.

 

Montag 16. August 

So langsam fühle ich mich wieder besser und hoffentlich kann ich wenigstens den Rest meiner Strohwitwertage noch genießen.Man kann ja dann doch so einiges tun war mann sonst läßt, wie mal alles stehen und liegen zu lassen oder, wie ich es gerne mache, nur in Shorts und barfuß durch den Tag zu gehen. Mir ist es meistens zu warm, mein Schatz liebt eher tropische Temperaturen, nur mir hat die Natur nun einmal ein Fell verpasst und ich liebe es eher kühl. Was meine Neigung zu sparsamer Kleidung erklärt.

 

Dienstag 17. August

Mann ein ganzes Gamelanorchester hat sich in meinem Kopf niedergelassen. Mir ist einfach nur schlecht und mein Körper fühlt sich an wie durch den Wolf gedreht.

Meine Gelenke sind steif und ich schwitze, gleichzeitig laufen tausende Ameisen über meine Haut und es stinkt irgendwie fürchterlich (ich hätte doch gestern das Bett neu beziehen sollen).

Irgendwie liege ich schlecht und drehe mich auf den Rücken um dann über die Bettkante zu rutschen. Ich stehe langsam auf um ins Bad zu gehen. Aua! Ich streife mit dem Kopf am Türrahmen lang und gleichzeitig bekomme ich einen schlag an meine Ohren. Mann ich bin ja schon groß (1,93m), aber sind jetzt die Türrahmen geschrumpft und warum habe ich mir jetzt auch noch die Ohren geklemmt? Ich gehe ins Bad und setze mich auf den Thron, auuuuua, mein Steißbein, ich springe hoch und lange nach hinten. Was soll dieser Stuben an meine Kehrseite?

Jetzt bin ich wirklich wach und blicke in den Spiegel, meine Nase wirkt merkwürdig angeschwollen und die Haut ist dunkel angelaufen, rasieren muß ich wohl auch ganz dringend. Meine Ohren, sie sind nicht an ihrer Stelle, sondern nach oben auf meinen Kopf gewandert und leicht spitz aufrecht stehend.

Ein leichter Schwindel erfaßt mich und ich setze mich auf die Klobrille. Grr, das Anhängsel. Ich hatte nicht mehr dran gedacht und fasse wieder nach hinten. Nee das ist kein Stummel das ist schon eine längere Angelegenheit. Gleichzeitig sehe ich meine Haut dunkel anlaufen und so etwas wie ein Fell bekommen, wobei meine eigene Behaarung gleichzeitig ausfällt. Hee was ist da los, ich schaue fasziniert und mit leichtem Gruseln zu, wie der Haarwuchs über meine Körper wandert.

Meine Beine bekommen so ein schwarzbraunen Überzug und auch an den Armen läuft das Fell. Mir ist langsam klar, dass es wohl Fell wird, weil, was sonst ergibt so ein erhöhte Haaransammlung auf der Haut. Ich schaue wieder in den Spiegel und sehe meine Ohren werden nun dunkler und länger auch hier ist erhöhtes Haaraufkommen. Meine Nase verdickt sich und mein Mund schwillt langsam an. Ich verspüre ein Ziehen und schieben an meinem Kopf und auch meine Füße machen sich unangenehm bemerkbar. Ich blicke nach unten. Nanu wo sind meine Zehen? Ich merke das ich nicht mehr auf meinem gesamten Fuß Stehe sondern eher wie eine Ballerina auf meinem Vorderfuß balanciere. Die Zehen haben sich zu einem dunklen Zeh vereint und der Nagel wölbt sich stark um ihn herum, er wird dunkel und glatt. Ich stehe plötzlich auf Hufen und vom Rand der Hufe aus läuft das Fell nun bis in meinen Schritt. Mein Anhängsel wird länger und bekommt den selben Fellbehang nur das hier die Haare länger sind. Ich greife zu meinem Schwanz, der nun hinter mir zu zucken beginnt, man ich kann ihn bewegen und ich fühle, dass ich ihn anfasse. Was wird das ,wenn es fertig ist? Ich werde wohl noch träumen und so kneife ich mich in meinen neuen Körperteil um mich aufzuwecken. Autsch, das tut weh und ich bin wohl doch schon wach. Etwas stört meine Sicht nach vorne. Nicht stark ,aber es irritiert mich sehr und ich will in den Spiegel schauen. Mein Mund wird auf einmal seltsam. Die Zunge läuft ins leere und mein Unterkiefer schiebt sich nach vorne mit einem ziehenden und schiebenden Gefühl. Die Zähne knacken und auf einmal stößt meine Zunge an meine Vorderzähne. Ich fühle im Mund herum. Merkwürdig, mir fehlen zwischen den Vorderzähnen und meinen Backenzähnen einige und ich bemerke da eine deutliche Lücke. Auch scheinen die Zähne größer und kantiger zu sein. Ich habe noch ein leicht unscharfes Sehen als ich endlich in den Spiegel schaue. Ich sehe eine Schnauze vor mir. Eine Pferdeschnauze, große Nasenlöcher, dicke dunkle Lippen und alles wie ich es von Pferden kenne nur leicht kürzer. Eine weiße Mehlnase und ansonsten das selbe dunkle Fell wie beim Rest.

Mein Bart ist durch einen neuen ersetzt. Etwas struppiger und mit mehr grauen Haaren durchzogen.

Ich blicke wieder an mir herunter und bemerke ,dass ich nun fast vollständig mit dunklem schwarzbraunem Fell überzogen bin. Nur im Bereich so vom Nabel ab über der Brust ist es eher heller und mit weiße Haaren vermischt. Mein bestes Stück, ich schaue es mir genauer an, es ist mit kürzeren aber in der Farbe gleichen Haaren bedeckt. Na wenigstens bin ich noch Mann geblieben bei allem was hier jetzt passiert. Ich greife nach unten und bemerke, dass auch meine Hände sich geändert haben. Sie haben nur noch drei Finger und den Daumen. Auf jedem befindet sich an der Spitze so etwas wie eine Miniaturausgabe von Pferdehufen nur am letzten meiner rechten Hand nicht, da fehlten mir schon seit langem die Fingerspitzen. Die hatte ich durch einen Unfall mal verloren. O, nun habe ich also statt 10 Fingern oder besser 8 ½ Fingern nur noch 7 ½ Finger. Uhrmacher kann ich wohl mit den Händen nicht mehr werden.

Langsam setze ich mich auf die Klobrille, wobei ich acht gebe mir mein neues Körperteil nicht noch einmal zu verletzen und versuche so etwas wie Ordnung in das Geschehen zu bringen.

Also, zum ersten ich scheine ein Pferd zu sein, allerdings wohl eins was auf den Hinterbeinen steht und Hände statt Hufe hat. Wie kommt so etwas? Viren? Aliens? Ich kenne keine Krankheit, die das bewirken kann und nach dem Prinzip der Physik und Medizin war das eigentlich unmöglich. Überhaupt was ist mit den anderen Menschen um mich?

Ich gehe vorsichtig ans Fenster und schaue seitlich nach unten auf die Straße. Es ist später Mittag und ich sehe einige Leute herumlaufen. Nee, die schienen normal. Ich sehe kein aufrecht laufendes Tier und alle bewegen sich auch völlig normal. Also scheint es nur mich zu betreffen. He, ich bin ein Freak, ein Pferd auf zwei Beinen. Kann ich überhaupt noch sprechen oder nicht? Ich versuche es und heraus kommt eine merkwürdige Mischung an Geräuschen. Immer wieder probiere ich es und langsam bekomme ich zwischen dem Wiehern auch so etwas wie menschliche Töne heraus.

Ich beruhige mich wieder und übe noch ein Weilchen weiter. Erst Töne, dann Buchstaben und die Tonleiter, soweit ich sie noch kann. OK, ich konnte also noch sprechen, wenn auch etwas schwerfällig und mit deutlich dunklerer und rauerer Stimme.

He ich bin Mister Ed, das singende und sprechende Pferd.

Nicht lustig, eher lande ich damit wohl in irgend einer medizinischen oder anderen Einrichtung und wer weiß was dann. Also zurück ins Bad und vor den Spiegel gestellt. Was sehe ich? Ich bin mit dunklem Fell bedeckt und stehe eindeutig auf Hufen wie ein Pferd ich habe einen Schwanz, der sieht nicht ganz so aus wie bei einem Pferd. Die haben andere Schwänze mit mehr Haaren und nicht nur so ein Büschel am Ende. Vorne, das ist wohl nicht ganz Pferdegröße und auch nicht so wie ich es von Pferden kenne aber für mich reicht es und so wie es ist kann ich zumindest die Toilette immer noch normal benutzen, sollte aber beim Hinsetzen in Zukunft auf mein Anhängsel aufpassen. Bauch, hehe ich scheine ein paar Muskeln mehr bekommen zu haben, zumindest ist meine Wampe nicht mehr so ausgeprägt, sollte mal mein Gewicht prüfen.

Bauch und Brust mit etwas helleren und grauen Haaren durchsetzt. Hände mit drei Fingern und Daumen und alle, bis auf den rechten äußeren mit Minihufen. Kopf, wie man es von einem Pferd erwartet, zumindest auf dem ersten Blick. Nein, die Schnauze ist etwas kürzer und die Augen sind nicht gänzlich an der Seite wie bei Pferden, aber ich kann mit dem erweiterten Blickfeld mehr sehen und direkt vor meine Nase habe ich einen blinden Fleck. Jetzt die Zähne: groß, dunkler und zwischen Vorderzähnen und Backenzähnen eine deutliche Lücke, nur zwei kleine spitze Stummel sehe ich da noch (später erfahre ich das es die Hengstzähne sind). Keine Blässe, aber eine Mehlnase mit kurzem samtartigen Fell, und auch um die Augen herum das selbe in Weiß. Ohren lang und dicht bedeckt, länger als ich sie von Pferden kenne und nicht spitz sondern rundlich am Ende.

Dazwischen eine Andeutung von Mähne aber mit deutlicher Neigung zum Pony über der Stirn.

Also kein übliches Pferd wohl eher so eine Wildrasse wie Przewalski oder so. Ich bemerke, dass meine Ohren ständig zucken und auf jedes Geräusch reagieren. Mein Schwanz ist auch immer wieder am zucken und wedeln, sie sind also Bestandteile meines Körpers und mit allen Nerven und Muskulatur verbunden. Zumindest bei dem Fühlen habe ich es ja schon schmerzhaft erfahren.

Ok, so konnte ich erst einmal nicht aus dem Haus gehen. Jedenfalls nicht am Tage und wie sollte ich mich denn so in der ffentlichkeit überhaupt bewegen ohne ständig angestarrt zu werden?

 

Frage 1.: Was soll das? 2.: Bin nur ich betroffen? 3.: Was für ein Pferd bin ich denn überhaupt?

 

Alles weitere sollte sich dann später klären lassen. Hunger, ich habe bei der ganzen Angelegenheit nicht gemerkt das ich einen knurrenden Magen habe und das Knurren kann man ruhig als über deutlich bezeichnen. Meine Eingeweide gurgeln und gluckern nur so und mein Magen zieht sich fast schmerzhaft zusammen. Also erst ein Blick in den Kühlschrank, oder eher in den Vorratsschrank. Ich denke Pferde sollten Hafer jedenfalls vertragen. Ich mag ja Müsli gerne und habe meist solche Sachen im Schrank.

Müsli und Milch, oder besser keine Milch besser Wasser und langsam kauen. Ernährung muß ausprobiert werden. Nur gut das Pferde keine Wiederkäuer sind. Muß mir ja nicht unbedingt das Essen zweimal durch den Kopf gehen lassen.

Nun zur Frage was für eine Rasse bin ich denn. Pferde, Mehlnase struppige Mähne und dunkles Fell, kein Bild will richtig passen, Wildpferde, da findet sich auch nichts passendes. Halt, da ist ein Bild das mir ähnlich ist, es ist ein Muli. Aber so richtig passt es auch nicht. Nach vielen vergleichen und Blicken in den Spiegel komme ich zu folgendem Schluß. Ich bin ein Esel und zwar mit einiger Wahrscheinlichkeit Poitou oder Catalan. He, ein Esel, die mochte ich schon früher. Als Kind habe ich sie mir als mein Wappentier erwählt. Also gut, Rasse ist geklärt. Nun zu den Fragen. alltäglichen Lebens wie Körperpflege und Ernährung. Und die wichtigste Frage, wie bringe ich es meinem Schatz bei, dass er jetzt keinen Bären sondern eine realen Esel an seiner Seite hat?

Mir stehen wohl interessante Zeiten bevor.

 

Gab es da nicht einen chinesischen Fluch:

 

„Mögest du in interessanten Zeiten leben".

 

Nun für mich haben sie wohl hiermit begonnen.

 

 

 Vortsetzung könnte folgen